MS ARTSY


On water. On land. In the air. Analog and digital. With Mathias Hanin, Kaja Clara Joo, Georgij Melnikov and Hidéo Snes at Künstlerhaus Vienna, part of ontheroadagain (17.02.-21.05.2023). Curated by Marija Nujic, Georg Abraham and Vanja Fuchs. For more info please check out our ︎ or ︎ and artist discription below ︎︎︎


︎ Kaja Clara Joo, art quarter budapest 2022



LEAR MORE ABOUT THE PROJECT, ARTISTS AND CURATORS IN GERMAN:


MS Artsy wurde für den internationalen Call On the road again, der Sektion für Internationale Kulturangelegenheiten im österreichischen Außenministerium und der Österreichischen Kulturforen konzipiert. Die Fachjury hat MS Artsy als eines von 23 Projektvorschlägen aus insgesamt 478 Einreichungen ausgewählt. Dieser wird im Oktober 2022 in Koordination mit dem Österreichischen Kulturforum Budapest realisiert.

Die mehrstufige Ausstellung, die den Donauraum im kulturellen, geopolitischen und ökologischen Sinne in die Arbeit einfließen lässt, dreht sich um die zugrundeliegende Idee der Schiffsreise als Metapher für ein neutrales, bewegliches und liberales Territorium. Der Gedanke, dass der vielfältige Transfer auf der Donau ein uraltes und verbindendes Erbe darstellt und die Menschenrechte unsere individuellen Freiheitsrechte begründen, ist der Ausgangspunkt des Projektes. Daher steht das Transnationale im Vordergrund.

Die erste Phase dieser Kunstreise beginnt in der Donaumetropole Budapest mit der Ausstellung österreichischer Künstler*innen im art quarter budapest, einer direkt an der Donau gelegenen ehemaligen Fabrik, die ihren eigenen Charme und eine besondere Atmosphäre verströmt. Die analogen Kunstwerke werden abschließend gemeinsam mit Mitarbeiter*innen des Artificial Museums digital verarbeitet und als Kunst im öffentlichen Raum positioniert. Das Artificial Museum ist eine Webplattform für digitale Kunstwerke, die zeitlich und räumlich unabhängig in eine virtuelle Landkarte eingetragen und öffentlich zugänglich gemacht werden.

Als Abschluss des Projektes MS Artsy werden die Kunstwerke gemeinsam mit anderen Projektbeiträgen im Künstlerhaus Wien gezeigt, sowie als Landmarks in den besuchten Orten und Plätzen positioniert – sie bleiben über das Artificial Museum als Augmented Reality-Kunstwerke weiterhin sichtbar. Folglich wird im kartographischen Sinne eine räumliche Verbindung im Koordinatensystem geschaffen. Wien und Budapest sind so miteinander verbunden und bleiben digital vernetzt.




KÜNSTLER*INNEN



Kaja Clara Joo


Kaja Clara Joos (*1991) Arbeiten changieren stets an der Schnittstelle zwischen Plastik und Bild. Politische und kulturelle (Massen-) Phänomene und Verhaltensmuster stehen hierbei im Mittelpunkt. Organische und akribisch geplante sowie choreographierte Skulpturen treffen auf Fotografien, welche als intervenierendes Instrument verstanden werden. Beide Medien verstricken so als Kollaborateure Narrative miteinander, bei denen über die rein stoffliche Berührung hinweg abgetastet, erforscht und konserviert wird. Kaja Clara Joo lebt und arbeitet in Wien und Neulengbach.
Foto via Smolka Contemporary
︎︎︎ https://www.kajajoo.com
︎︎︎ Instagram: @kaja_clara


Mathias Hanin


Mathias Hanin (*1988) ist ein multimedial arbeitender Künstler; seine Arbeit ist geprägt von transdisziplinären Perspektiven und dem Experimentieren mit Materialität. Durch performative und konzeptuelle Dekonstruktion persönlicher Narrative reflektiert er soziokulturelle Mechanismen und Strukturen seiner Umwelt. Der Fokus liegt dabei auf dem Ausdruck der Beziehung zwischen der eigenen Körperlichkeit und materialsemantischen Ansätzen. Mathias Hanin lebt und arbeitet in Wien, Österreich.
Foto: Slavko Pejic
︎︎︎ Instagram: @mathias_hanin






Georgij Melnikov


Georgij Melnikov arbeitet transmedial mit keramischen Skulpturen, Installationen, digitalen Characters & Performances. Er produziert sowohl metaphysische als auch physische Environments für eine einzigartige emotionale und philosophische Reise. Seine Werke erzählen Geschichten von Schönheit und Hässlichkeit, Liebe und Hass, Vernunft und Wahnsinn. Mit einem Potpourri aus emotionalen und tiefgründigen Gedanken spricht er mit den Zuschauern durch sein Werk. Gleichzeitig produziert er als Kurator Displays und Happenings, um Menschen zu konfrontieren und zu verbinden, die Grenzen zwischen Zuschauer und Produzent zu verwischen, Raum für Interaktion zu schaffen und das Erleben von Kunst zu intensivieren. Georgij Melnikov lebt und arbeitet in Wien.
Foto via Facebook
︎︎︎ Facebook: Georgij Melnikov


Hidéo Snes


Man sagt, Hidéo Snes sei jenseitig, anders. Eine Kreatur, die so verstörend, seltsam und verdreht ist, dass ihre Präsenz in ständigem Wandel begriffen ist. Ein Alter Gott mit Tentakeln, eine vielbrüstige Weltraum-Vixe, ein vielgesichtiges, teuflisches Biest. Hidéo Snes ist nicht eine*, sondern viele. Nicht ein einziger Gedanke, der durch die Leere hallt, sondern ein Refrain. Eine erschreckende Symphonie von Ideen. Hidéo Snes stellt die Ideen künstlerischer Produktionsprozesse grundlegend in Frage und etabliert ein postmodernes Kontinuum, in dem sich das gebrochene Selbst in ebenso verzerrten Selbsten widerspiegelt. Die künstlerischen Praktiken von SNES umfassen die Arbeit mit interaktiven digitalen Medien, Installation, Performance und die Nutzung Künstlicher Intelligenz für künstlerische Zwecke. Hidéo Snes lebt und arbeitet in Helsinki und Wien.

Foto via Facebook
︎︎︎ https://www.hideosnes.online

Josepha Edbauer


Josepha Edbauer (*1995) ist eine multimediale Künstlerin; sie lebt und arbeitet in Wien, Österreich. Materialien tragen das Bisherige in sich und werden durch ihre Loslösung aus ihrem soziokulturellen Kontext in einen neuen gebracht, um ihre Geschichte offenzulegen. In ihrer Praxis werden Kontraindikationen durch transdisziplinäre Rauminstallationen thematisiert und erzählt. Ausgangspunkt sind Dekonstruktionen der persönlichen Lebensumstände in verschiedenen Systemen, in denen die Künstlerin sich bewegt. Von einem kunsthistorischen Hintergrund kommend, ist das Hinterfragen der Mechanismen und Strukturen der Kunstwelt daher ein wiederkehrendes Thema, ebenso wie das Sichtbarmachen digitaler Phänomene in unserer analogen Gesellschaft. Jedes Objekt trägt seine eigene Bedeutung in sich, die sich aus dem Zusammenspiel ergibt. Josepha Edbauer übersetzt ihre Analysen in Materialien, die in ihrem veränderten Kontext neue Perspektiven aufzeigen.
Foto: Maria Belova
︎︎︎ https://josephaedbauer.com/
︎︎︎ Instagram: @chosepha






KURATOR*INNEN-TEAM


Georg Abraham Demmer, Projektleiter & Initiator
Georg Abraham Demmer, geboren 1983 in Wien, lebt und arbeitet als Veranstalter, Grafiker, Musiker, Kurator und Raumunternehmer in Wien. Es ist Obmann und Gründungsmitglied des Kulturvereins Rundum - Werkstatt für Entschleunigung des urbanen Raums, der seit seiner Gründung im Jahre 2017 im Rahmen des Zwischennutzungsprojektes Luftschloss Cobenzl, an der Schnittstelle zwischen Kuration, Veranstaltungsproduktion und Wissensvermittlung arbeitet.

Mag. Marija Nujic, kuratorische & künstlerische Leiterin
Marija Nujic, 1987 geboren, ist Kunst- und Kulturwissenschaftlerin mit dem Schwerpunkt auf Performance-Theorie und Gender Studies. Neben der kuratorischen Assistenz für den Österreichischen Pavillon bei der Biennale d ́Arte in Venedig 2019, setzt sich Nujic für Kunst- und Kulturprojekte mit Fokus auf verschiedene Aspekte von Nachhaltigkeit ein. Die Kunsträume mit ihren architektonischen, historischen und kultursoziologischen Charakteristika stehen dabei im Zentrum einer tiefgehenden Auseinandersetzung zwischen der künstlerischen Praxis der Kunstschaffenden, subversiven und sozio-politischen Sujets und kunst- und kulturtheoretischen Ansätzen. Nujic ist insbesondere für ihre Publikationen und engen Kooperationen mit der zeitgenössischen Wiener Kunstszene bekannt.


Vanja Fuchs, Konzeptualisierung & Projektmitarbeit
Vanja Fuchs, geboren 1969 in Maribor, Slowenien, lebt und arbeitet in Wien. Seit 2002 ist sie Dramaturgin und Co-Regisseurin der freien Theatergruppe pink zebra theatre. Zahlreiche Regieassistenzen im Musik- und Sprechtheater, u.a. bei Markus Kupferblum (Totales Theater), Thomas Desi (Theater Zoon), Bruno Max und Peter M. Preissler (Theater zum Fürchten), Joseph Hartmann und Werner Kor (echoraum, Kroatisches Kulturzentrum, ORF - Minderheitenredaktion), Schorsch Kamerun. Von 2003 bis 2005 Produktionsassistentin bei den Wiener Festwochen (forum festwochen ff). Zusammenarbeit als Dramaturgin und/oder Performerin u.a. mit SOHO in Ottakring, Mpumelelo Paul Grootboom / South African State Theatre, Thomas J. Jelinek / nomadtheatre, AIKO – Kazuko Kurosaki, Barbis Ruder, SelfSightSeeing Company, Doris Uhlich, Katherina Zakravsky, brunnenpassage, Volkstheater Wien.


PARTNER*INNEN





Vielen Dank für die Unterstützung:

BMEIA - On the road again
Österreichisches Kulturforum Budapest
art quarter budapest
Künstlerhaus Wien
Artifical Museum
Bildrecht
Gesellschaft der Freunde der bildenden Künste


Verein Rundum, Wien 2017-2022